THINKY ARV-501 / PU-501
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Mixing and defoaming in one step with vacuum – technical center scale

The ARV-501 is a vacuum mixer for technical centers up to 700 g gross mixing capacity. The operator’s touch panel is similar to the ARV-310P. The RS232C interface is also included. Schnittstelle für eine PC-Verbindung ist vorhanden. Maximum speed in mixing mode is 1.500 UPM, in defoaming mode 2.000 UPM. Included is the pump undercarriage PU-501 with integrated vacuum pump.

Der ARV-501 stellt eine neue Zwischengröße in Thinkys Portfolio von kontaktlosen Vakuum-Planeten-Zentrifugal-Mischern dar. Mit einer Brutto-Kapazität von 700 g bietet er sich für Anwendungen an, bei denen der ARV-310P zu klein ist. Die Auslegung ist so gestaltet, dass ein Upscaling mit geringem Aufwand möglich ist. Der Becherhalter ist entsprechend größer dimensioniert um größere Behälter oder Spritzen aufnehmen zu können und entspricht im Durchmesser dem des ARE-500. Der Einsatz von kleineren Gebinden ist ebenfalls problemlos möglich.

Von der Technik bewegt sich der ARV-501 zwischen ARV-310P und ARV-930Twin. Er verwendet, wie der ARV-310P, einen einzelnen Becherhalter mit Gegengewichtseinstellung von 100 bis 700 g, anstelle der Zwillingsbehälteraufnahme des ARV-930Twin. Dennoch bietet er auch den Entgasungsmodus des größeren Modells, der sich besonders für Medien mit leicht flüchtigen Stoffen eignet, bei denen sich ein Vakuum nicht eignet. Durch die spezielle Übersetzung im Entgasungsmodus, mit stark verringerter Eigenrotation und erhöhter Zentrifugaldrehzahl, ist es möglich Luft durch Zentrifugalkraft schonend zu entfernen, ohne das Medium durch starke Umwälzung nennenswert zu erwärmen. Dieser Modus empfiehlt sich auch bei Anwesenheit von Leichtsiedern, die durch ein Vakuum entfernt würden. Das Vakuum lässt sich auch in diesem Betriebsmodus dennoch zuschalten, wenn gewünscht. Bei höheren Dichteunterschieden innerhalb eines Stoffgemisches kann es jedoch zur Separation kommen – hier ist der normale Mischmodus das Mittel der Wahl.Die Bedienung erfolgt praktisch identisch zum ARV-310P mittels des 4,3“-Touch-Panels.  Der gesamte Ablauf erfolgt programmgesteuert. Sie können bis zu 20 Mischprogramme die sich aus bis zu 5 Schritten, bestehend aus Drehzahl, Zeit und Druck, zusammensetzen, speichern.

Neben der Schrittnummer, Mischzeit und Ist-Druck, werden im Gegensatz zu früheren Modellen nun auch die Ist-Drehzahl in Echtzeit angezeigt.

Etwaige Fehlermeldungen enthalten nun auch gleich Informationen über mögliche Ursachen und Hinweise zur Behebung. Mit der integrierten RS-232C-Schnittstelle verfügt er zudem über die Möglichkeit das Gerät mittels eines PCs entweder komplett zu steuern oder lediglich zu überwachen (Datenlogging). Ein entsprechendes Mischprotokoll kann dabei auf Wunsch automatisch abgespeichert werden. Das Gerät speichert zudem eine Alarmhistorie ab. Ein Software-Beispiel sowie eine Schnittstellenbeschreibung werden mitgeliefert. Der ARV-501 erfüllt damit die Voraussetzung für den Einsatz in produzierenden Betrieben mit entsprechender Qualitätssicherung.

Der ARV-501 ähnelt dem ARE-500 vom Gehäuseaufbau, steht jedoch üblicherweise auf dem optionalen Unterbaugestell, in dem die Vakuumpumpe untergebracht ist. Dadurch ergibt sich einerseits, eine für den Anwender optimierte Bedienhöhe, andererseits ergeben sich durch die Einhausung – wie bei allen Thinky-Vakuummischern – verschiedene weitere Vorteile:

• Vermeidung von heißen Oberflächen (Vakuumpumpe) die der Anwender berühren könnte

• Leiseres Betriebsgeräusch

• Saubere Integration in Elektronik und Verschlauchung

Wir verbauen hochwertige Vakuumpumpen nach Drehschieberprinzip vom deutschen Markenhersteller die Ihre Robustheit unzählige Male im Feld bewiesen haben.

Um Gasblasen unter 10µm bzw. bei höheren Viskositäten zu entfernen (z.B. bei Epoxy-Harzen, Silikonen oder anderen, schnell aushärtenden Klebesystemen) wird herkömmlich auf externe Vakuumkammern und einen getrennten Arbeitsschritt zurückgegriffen. Ein wesentlicher Vorteil der Thinky-Vakuum-Mischer besteht darin, dass der Anwender in einem Schritt und demselben Behälter mischen und entgasen kann. Durch das kontinuierliche Umwälzen der Probe erhöht sich die Effektivität des Entgasens zudem beträchtlich. Häufig ist der Unterschied erst unter dem Mikroskop sichtbar – hier lohnt sich ein genauerer Blick!

Auch Medien die unter Vakuum zum Schäumen neigen, können problemlos verarbeitet werden, da dies durch die wirkende Zentrifugalkraft effektiv unterbunden wird.

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